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	<title>Arm aber Bio!</title>
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	<description>Mit wenig Geld gesund, ökologisch und genussvoll speisen. Ein Selbstversuch</description>
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		<title>Doppelt nahrhaft: Löwenzahn</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 21:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die leicht herben Löwenzahnblätter einen feinen Salat ergeben, ist bekannt. Was ich aber bis vor wenigen Tagen nicht wusste, dass auch die Knospen genießbar sind. Zart und hellgrün sollten die Blätter sein, die Knospen noch vollkommen geschlossen – je kleiner, desto feiner! Der Stiel muss komplett ab, nur das Köpfchen wird verwendet. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Löwenzahnknospen dazugeben, leicht salze, ein paar Semmelbrösel darüberstreuen und 1 Minute braten &#8211; fertig. Mit Löwenzahnblättern, die kurz durch eine Essig-Öl-Mischung gezogen werden, anrichten. Dazu junge Pellkartoffeln – ein originelles, gutes Mahl, das fast nichts kostet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die leicht herben Löwenzahnblätter einen feinen Salat ergeben, ist bekannt. Was ich aber bis vor wenigen Tagen nicht wusste, dass auch die Knospen genießbar sind. Zart und hellgrün sollten die Blätter sein, die Knospen noch vollkommen geschlossen – je kleiner, desto feiner!<br />
Der Stiel muss komplett ab, nur das Köpfchen wird verwendet. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Löwenzahnknospen dazugeben, leicht salze, ein paar Semmelbrösel darüberstreuen und 1 Minute braten &#8211; fertig. Mit Löwenzahnblättern, die kurz durch eine Essig-Öl-Mischung gezogen werden, anrichten. Dazu junge Pellkartoffeln – ein  originelles, gutes Mahl, das fast nichts kostet.<br />
<a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/05/knospe.jpg" rel="lightbox[782]" title="knospe"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/05/knospe.jpg" alt="" title="knospe" width="354" height="235" class="alignnone size-full wp-image-786" /></a><a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/05/lowenzahn.jpg" rel="lightbox[782]" title="lowenzahn"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/05/lowenzahn.jpg" alt="" title="lowenzahn" width="354" height="235" class="alignnone size-full wp-image-787" /></a></p>
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		<title>Regional – ökologisch korrekt?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 16:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gab&#8217;s im Grünen Markt Spargel im Angebot, weißer Spargel aus Griechenland, das Pfund zu 3,99 €. Kurzes Nachdenken meinerseits. Darf ich den jetzt kaufen? Die eigentliche &#8211; oder besser: die deutsche &#8211; Spargelsaison beginnt ja erst Mitte April. Seltsamerweise gibt es auf dem Markt trotzdem auch schon jede Menge deutschen Spargel. Wie hat der es so schnell geschafft, in der noch winterkalten Erde großzuwerden? Die Antwort: Heizschläuche in der Erde lassen die Stangen sprießen. Ein Pionier der Methode hat seinen Sitz in Schrobenhausen, er hofft, mit dem &#8220;Frühspargel&#8221; die Nachfrage der genussfreudigen Münchner zu befriedigen. Ist das nicht praktisch – irgendwo muss die überschüssige Energie ja hin, wär doch zu dumm, wenn am Ende noch ein Atom- oder Braun-kohlekraftwerk abgeschaltet werden müsste, weil es überflüssig ist. Also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gab&#8217;s im Grünen Markt Spargel im Angebot, weißer Spargel aus Griechenland, das Pfund zu 3,99 €.<br />
Kurzes Nachdenken meinerseits. Darf ich den jetzt kaufen? Die eigentliche &#8211; oder besser: die deutsche &#8211; Spargelsaison beginnt ja erst Mitte April. Seltsamerweise gibt es auf dem Markt trotzdem auch schon jede Menge deutschen Spargel. Wie hat der es so schnell geschafft, in der noch winterkalten Erde großzuwerden?<br />
Die Antwort: Heizschläuche in der Erde lassen die Stangen sprießen. Ein Pionier der Methode hat seinen Sitz in Schrobenhausen, er hofft, mit dem &#8220;Frühspargel&#8221; die Nachfrage der genussfreudigen Münchner zu befriedigen.<br />
Ist das nicht praktisch – irgendwo muss die überschüssige Energie ja hin, wär doch zu dumm, wenn am Ende noch ein Atom- oder Braun-kohlekraftwerk abgeschaltet werden müsste, weil es überflüssig ist.<br />
Also hab ich dann doch den griechischen Spargel mitgenommen. Die dortige Wirtschaft ein bisschen anzukurbeln kann im Moment nicht ganz verkehrt sein.<br />
<a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Spargel.jpg" rel="lightbox[774]" title="Spargel"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Spargel.jpg" alt="" title="Spargel" width="464" height="257" class="alignnone size-full wp-image-776" /></a> </p>
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		<title>Topinambur-Rösti</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 17:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zweieinhalb Kilo Topinambur-Knollen, die ich gestern ausgebuddelt habe, wollen verarbeitet sein. Gestern abend gab es eine Suppe, ganz einfach gemacht: Zwiebel und Knoblauch in Öl andünsten, nach 5 Minuten grob zerkleinerten Topinambur dazugeben, mit 1/2 l Gemüsebrühe aufgießen, und wenn die Knollen weich sind, das Ganze pürieren. Ein Stückchen Chilischote habe ich noch dazugetan und am Ende einen Löffel geröstete Pinienkörner darübergestreut. Bei Traumwetter war ich heute im Englischen Garten und habe unter Bäumen die ersten zarten Spitzen der Bärlauchblätter entdeckt. Also gab&#8217;s Topinambur-Rösti mit Bärlauch-Dip 6-8 Stück 400 g Topinambur 2 EL feines Mehl Salz Bratöl 250 g Soja-Joghurt 1 Handvoll Bärlauch Topinmabur schälen und raffeln und mit dem Mehl vermischen. Leicht salzen. Für den Dip Bärlauchblätter hacken und mit dem Joghurt verrühren, mit Salz abschmecken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweieinhalb Kilo Topinambur-Knollen, die ich gestern ausgebuddelt habe, wollen verarbeitet sein. Gestern abend gab es eine Suppe, ganz einfach gemacht: Zwiebel und Knoblauch in Öl andünsten, nach 5 Minuten grob zerkleinerten Topinambur dazugeben, mit 1/2 l Gemüsebrühe aufgießen, und wenn die Knollen weich sind, das Ganze pürieren. Ein Stückchen Chilischote habe ich noch dazugetan und am Ende einen Löffel geröstete Pinienkörner darübergestreut. </p>
<p>Bei Traumwetter war ich heute im Englischen Garten und habe unter Bäumen die ersten zarten Spitzen der Bärlauchblätter entdeckt. Also gab&#8217;s <strong>Topinambur-Rösti mit Bärlauch-Dip</strong></p>
<p><a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Topiroesti.jpg" rel="lightbox[768]" title="Topiroesti"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Topiroesti.jpg" alt="" title="Topiroesti" width="297" height="447" class="alignnone size-full wp-image-769" /></a></p>
<p><strong>6-8 Stück</strong><br />
400 g Topinambur<br />
2 EL feines Mehl<br />
Salz<br />
Bratöl<br />
250 g Soja-Joghurt<br />
1 Handvoll Bärlauch </p>
<p>Topinmabur schälen und raffeln und mit dem Mehl vermischen. Leicht salzen.<br />
<strong>Für den Dip</strong> Bärlauchblätter hacken und mit dem Joghurt verrühren, mit Salz abschmecken.<br />
In einer beschichteten Pfanne 3 EL Bratöl erhitzen. Portionsweise Topinambur auf die Hand nehmen und etwas zusammendrücken, in die Pfanne geben und flachdrücken. Von beiden Seiten knusprig goldbraun braten. Mit dem Bärlauch-Dip arichten. </p>
<p><strong>Variante</strong>: Wer es süß mag, kann die Rösti auch einfach mit Zucker und Zimt bestreut essen. </p>
<p>Gekostet hat das Ganze kaum etwas: 80 Cent für den Soja-Joghurt, für Mehl, Öl und Gas sollten es kaum mehr als 20 Cent gewesen sein. Für gut 1 Euro also ein prima Essen!</p>
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		<title>Topinambur-Ernte in der Stadt</title>
		<link>http://www.arm-aber-bio.de/2012/03/topinambur-ernte-der-stadt/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 15:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ökologische Bildungszentrum München lud heute zum Topinambur-Ausgraben. Anders als Kartoffeln, die bei Frost erfrieren, überstehen die leicht süßlichen Knollen den Winter unbeschadet und können auch jetzt noch – bevor sie auszutreiben beginnen – aus der Erde geholt werden. Außer ein wenig Arbeit würden die länglichen Knollen, die im Bioladen für teures Geld zu haben sind, nichts kosten. Genau die richtige Aktion für das Arm-aber-Bio!-Motto. Topinambur, erfuhr ich von Andrea Bertele, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Bildungszentrums, wächst wie der Teufel. &#8220;Man muss nur ein paar Knollen hinwerfen, dann wird man sie nicht mehr los.&#8221; Wer zum ersten Mal von der Knolle nascht, sollte es mit einer kleinen Portion probieren: Topinambur, auch als Erdbirne oder Jerusalem-Artischocke bezeichnet und mit der Sonnenblume verwandt, gilt als verdauungsfördernd. Wieder daheim, habe ich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ökologische Bildungszentrum München lud heute zum Topinambur-Ausgraben. Anders als Kartoffeln, die bei Frost erfrieren, überstehen die leicht süßlichen Knollen den Winter unbeschadet und können auch jetzt noch – bevor sie auszutreiben beginnen – aus der Erde geholt werden. Außer ein wenig Arbeit würden die länglichen Knollen, die im Bioladen für teures Geld zu haben sind, nichts kosten. Genau die richtige Aktion für das Arm-aber-Bio!-Motto.<br />
Topinambur, erfuhr ich von Andrea Bertele, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Bildungszentrums, wächst wie der Teufel. &#8220;Man muss nur ein paar Knollen hinwerfen, dann wird man sie nicht mehr los.&#8221; Wer zum ersten Mal von der Knolle nascht, sollte es mit einer kleinen Portion probieren: Topinambur, auch als Erdbirne oder Jerusalem-Artischocke bezeichnet und mit der Sonnenblume verwandt, gilt als verdauungsfördernd.<br />
Wieder daheim, habe ich die kleinen Schmutzfinken erst mal gründlich gewaschen, dann ein paar von ihnen geschält in möglichst dünne Scheiben geschnitten und in heißem Öl frittiert. Mit wenig Salz bestreut werden sie jetzt gleich verspeist werden.<br />
Vorher:<br />
<a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Topiernte1.jpg" rel="lightbox[760]" title="Topiernte"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Topiernte1.jpg" alt="" title="Topiernte" width="531" height="353" class="alignnone size-full wp-image-764" /></a><br />
Nachher:<br />
<a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/TopiFritten1.jpg" rel="lightbox[760]" title="TopiFritten"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/TopiFritten1.jpg" alt="" title="TopiFritten" width="531" height="353" class="alignnone size-full wp-image-765" /></a> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>O&#8217;pflanzt is!</title>
		<link>http://www.arm-aber-bio.de/2012/03/opflanzt-is/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 14:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Bewohnerin einer Stadtwohnung mit winzigem dunklem Nordbalkon war ich bisher von gärtnerischen Aktivitäten ausgeschlossen. Das hat sich geändert! Nicht dass ich umgezogen wäre. Aber in München, in angenehmer Fahrradreichweite, hat sich ein Gemein-schaftsgärtnerprojekt gegründet: &#8220;O&#8217;pflanzt is!&#8221; (www.o-pflanzt-is.de) Für Nichtbayern auf Hochdeutsch: &#8220;Es ist angepflanzt!&#8221; Der Verein hat vom Freistaat dreieinhalbtausend Quadratmeter verwildertes Gelände gemietet und darf dort gärtnern. Nur in Hochbeeten, wenn ich es recht verstanden habe, weil der Untergrund nicht ganz koscher ist. Jedenfalls gab es eine erste Pflanzaktion, bei der rund 45 Teilnehmer zwischen Null und 68 Jahren mit Begeisterung in Erde wühlten und behutsam Samen in kleine Töpfe packten. Zwei stehen jetzt bei mir auf der Fensterbank (Südseite). Nach einer Woche kamen grüne Spitzen aus der Erde, jetzt bin ich unglaublich stolz auf meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Bewohnerin einer Stadtwohnung mit winzigem dunklem Nordbalkon war ich bisher von gärtnerischen Aktivitäten ausgeschlossen. Das hat sich geändert! Nicht dass ich umgezogen wäre. Aber in München, in angenehmer Fahrradreichweite, hat sich ein Gemein-schaftsgärtnerprojekt gegründet: &#8220;O&#8217;pflanzt is!&#8221; (www.o-pflanzt-is.de)<br />
Für Nichtbayern auf Hochdeutsch: &#8220;Es ist angepflanzt!&#8221;<br />
Der Verein hat vom Freistaat dreieinhalbtausend Quadratmeter verwildertes Gelände gemietet und darf dort gärtnern. Nur in Hochbeeten, wenn ich es recht verstanden habe, weil der Untergrund nicht ganz koscher ist. Jedenfalls gab es eine erste Pflanzaktion, bei der rund 45 Teilnehmer zwischen Null und 68 Jahren mit Begeisterung in Erde wühlten und behutsam Samen in kleine Töpfe packten. Zwei stehen jetzt bei mir auf der Fensterbank (Südseite). Nach einer Woche kamen grüne Spitzen aus der Erde, jetzt bin ich unglaublich stolz auf meine kleinen Zöglinge. Das Obere soll mal ein Kohlrabi werden, das Untere Paprika oder Tomate.<br />
<a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Kohlraben2.jpg" rel="lightbox[736]" title="Kohlraben"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Kohlraben2.jpg" alt="" title="Kohlraben" width="287" height="390" class="alignnone size-full wp-image-751" /></a><br />
<a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Tomaten2.jpg" rel="lightbox[736]" title="Tomaten"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Tomaten2.jpg" alt="" title="Tomaten" width="287" height="369" class="alignnone size-full wp-image-752" /></a></p>
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		<title>Fröhliche Fastenzeit!</title>
		<link>http://www.arm-aber-bio.de/2012/03/frohliche-fastenzeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 11:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus religiösen Gründen fasten bei uns die wenigsten &#8211; und was heißt überhaupt &#8220;fasten&#8221;? Da mein Thema &#8220;Essen&#8221; ist und nicht &#8220;Gar-nichts-essen&#8221;, soll hier von der Total-Enthaltsamkeit nicht die Rede sein. Die kirchlich verordnete Fastenzeit hat jenseits der Religion ihr Gutes, denn ein paar Wochen auf Fleisch zu verzichten, ist unbedingt sehr sinnvoll. Eine Freundin aus Rumänien erzählte mir, dass die orthodoxe Kirche dort für die Fastenzeit sogar den Verzicht auf jegliche Tierprodukte vorschreibt. Vegane Fastenzeit also &#8211; wenn das nicht zeitgemäß ist! Mein Fastenzeitrezept für Sie: Pizza mit Champignons, ohne Käse! Das ist ungewohnt, funktioniert aber gut, sofern Teig und Belag saftig sind. 2-3 runde Pizzen oder 1 großes Blech Teig 500 g Mehl 2 TL Trockenhefe 1 TL Salz ca. 250 ml lauwarmes Wasser 2 EL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus religiösen Gründen fasten bei uns die wenigsten &#8211; und was heißt überhaupt &#8220;fasten&#8221;? Da mein Thema &#8220;Essen&#8221; ist und nicht &#8220;Gar-nichts-essen&#8221;, soll hier von der Total-Enthaltsamkeit nicht die Rede sein.<br />
Die kirchlich verordnete Fastenzeit hat jenseits der Religion ihr Gutes, denn ein paar Wochen auf Fleisch zu verzichten, ist unbedingt sehr sinnvoll. Eine Freundin aus Rumänien erzählte mir, dass die orthodoxe Kirche dort für die Fastenzeit sogar den Verzicht auf jegliche Tierprodukte vorschreibt. Vegane Fastenzeit also &#8211; wenn das nicht zeitgemäß ist!<br />
Mein Fastenzeitrezept für Sie: Pizza mit Champignons, ohne Käse! Das ist ungewohnt, funktioniert aber gut, sofern Teig und Belag saftig sind.</p>
<p><strong>2-3 runde Pizzen oder 1 großes Blech</strong><br />
<strong>Teig</strong><br />
500 g Mehl<br />
2 TL Trockenhefe<br />
1 TL Salz<br />
ca. 250 ml lauwarmes Wasser<br />
2 EL Olivenöl<br />
<strong>Belag</strong><br />
250 g Champignons<br />
1 Dose geschälte Tomaten<br />
2 EL Kapern<br />
2 Knoblauchzehen<br />
12 schwarze Oliven<br />
3 Zweige Basilikum<br />
Olivenöl<br />
1 TL getrockneter Oregano oder “Pizzakräuter”<br />
Salz, Pfeffer </p>
<p>Mehl mit Trockenhefe und Salz mischen, mit lauwarmem Wasser und Öl zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Das geht gut mit den Knethaken des Handmixers, Sportliche arbeiten mit den bloßen Händen. Eventuell müssen Sie noch etwas Waser oder Mehl hinzufügen, damit der Teig die richtige Konsistenz bekommt: elastisch, aber nicht zu fest.</p>
<p>An einem geschützten Ort zugedeckt stehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat. Noch einmal durchkneten.<br />
Sie können den Teig jetzt sofort weiterverarbeiten, können ihn aber auch 1 oder 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren, er wird dabei noch besser.  </p>
<p>Den Backofen auf höchstmögliche Stufe vorheizen.<br />
Den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Fläche in der gewünschten Größe ausrollen. </p>
<p>Champignons putzen, Knoblauch schälen, beides in feine Scheiben schneiden. Oliven, wenn nötig, entkernen, dann  halbieren oder vierteln. Die Tomaten kleinschneiden. Basilikumblätter von den Stielen zupfen.</p>
<p>Pizza mit Olivenöl beträufeln und etwas vom Saft aus der Tomatendose darauflöffeln.<br />
Champignons, Knoblauch, Kapern, Oliven und Tomaten und auf dem Teig verteilen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano bestreuen. </p>
<p>Die Pizza bei der größtmöglichen Hitze backen. Die Backzeit hängt von der Temperatur und der Dicke des Teigs ab. Bitte unbedingt dabeibleiben. Sobald der Teig beginnt, sich appetitlich hellgoldbraun zu färben, holen Sie die Pizza aus dem Ofen. Jede Minute zuviel nimmt der Pizza viel von ihrem Charme. </p>
<p>Die fertige Pizza mit den Basilikumblättern bestreuen und nochmal mit etwas Olivenöl beträufeln. </p>
<p><a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Pizzaganz3.jpg" rel="lightbox[722]" title="Pizzaganz"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/03/Pizzaganz3.jpg" alt="" title="Pizzaganz" width="482" height="389" class="alignnone size-full wp-image-730" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Januarsuppe zum Einheizen: Tom Kha Gai</title>
		<link>http://www.arm-aber-bio.de/2012/01/januarsuppe-zum-einheizen/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 13:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, das vegane Leben – gar nicht so einfach. Mehr als ein halbes Jahr lang gab es bei mir zuhause nichts vom Tier, keine Butter, keine Eier, von Fisch und Fleisch ganz zu schweigen. Als ich aber im Dezember so richtig erkältet war, erinnerte ich mich an die segensreiche Wirkung von Hühnersuppe – Vegetarier also jetzt bitte mal weghören, denn jetzt kommt der Super-Spartipp für köstliche Hühnersuppe. Als ich im Biomarkt an der Fleischtheke nach einem Suppenhuhn fragte, hieß es: &#8220;Haben wir nicht, aber vielleicht möchten Sie Karkassen?&#8221; Zur Erklärung: Hühnerkarkassen sind das, was übrigbleibt, wenn Brust, Keulen und Flügel, die der eilige Mensch bevorzugt kauft, herausgelöst sind. Der Preis für diese Überreste: 2,20 € fürs Kilo. Das musste ich ausprobieren &#8211; und ich war überrascht, wie viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, das vegane Leben – gar nicht so einfach. Mehr als ein halbes Jahr lang gab es bei mir zuhause nichts vom Tier, keine Butter, keine Eier, von Fisch und Fleisch ganz zu schweigen. Als ich aber im Dezember so richtig erkältet war, erinnerte ich mich an die segensreiche Wirkung von Hühnersuppe – Vegetarier also jetzt bitte mal weghören, denn jetzt kommt der Super-Spartipp für köstliche Hühnersuppe.<br />
Als ich im Biomarkt an der Fleischtheke nach einem Suppenhuhn fragte, hieß es: &#8220;Haben wir nicht, aber vielleicht möchten Sie <strong>Karkassen</strong>?&#8221;<br />
Zur Erklärung: Hühnerkarkassen sind das, was übrigbleibt, wenn Brust, Keulen und Flügel, die der eilige Mensch bevorzugt kauft, herausgelöst sind. Der Preis für diese Überreste: 2,20 € fürs Kilo. Das musste ich ausprobieren &#8211; und ich war überrascht, wie viel Fleisch noch an den Knochen war. Die große Portion, die ich mitgenommen habe, kostete um die 1,50 € und ergab eine prima Suppe mit reichlich zartem Fleisch. Auch die beiden niedlichen Stücke in den Rückenmulden, die Franzosen &#8220;sot l&#8217;y laisse&#8221; (&#8220;ein Narr, wer&#8217;s liegenlässt&#8221;) nennen und die eigentlich das Beste am Huhn sind: zart aber nicht trocken, waren dabei.<br />
Wenn das nicht der perfekte Arm-aber-Bio!-Spartipp ist.<br />
Da es sich bei den Karkassen nicht um Suppenhuhn, sondern um die Reststücke vom Brathähnchen handelt, wird die Suppe weniger fettig, das kann man gut finden oder auch nicht. Ich persönlich finde die Brühe von einem fetten alten Suppenhuhn die köstlichere Alternative, ist aber halt auch deutlich teurer. Und muss länger kochen, braucht also auch noch zusätzliche Energie.</p>
<p>Bestens geeignet ist diese Suppe für die beliebte thailändische <strong>Tom Kha Gai</strong> – die Hühnersuppe mit Zitronengras, Champignons und Kokosmilch – die mit ihrer wohldosierten Schärfe die Atemwege freimacht, schön einheizt und somit an kalten Tagen als Erkältungsbekämpfungsmittel und Stimmungs-aufheller gleichermaßen dient.<br />
Da ich im Moment schon wieder verschnupft bin (Winter ist einfach nicht meine Jahreszeit), habe ich mir heute nochmal für insgesamt 2 € zwei Packerl Karkassen gekauft und mache daraus eine schöne Thai-Suppe. </p>
<p>Was Sie dafür sonst noch brauchen:<br />
<strong>Zitronengras</strong>. Wenn Sie frisches Zitronengras kaufen, sollten Sie in den darauffolgenden Tagen noch ein paar fernöstliche Rezepte einplanen, damit Ihnen die guten Stangen nicht vertrocknen. Andernfalls lieber auf getrocknetes Gras oder Pulver zurückgreifen. Dass das frische Zitronengras im Pinzip die bessere Wahl wäre, ist klar, aber zum Vertrocknen und Wegwerfen ist es definitiv zu schade.<br />
<strong>Galgant</strong>, ersatzweise <strong>Ingwer</strong>. Das Originalrezept verlangt nach Galgant, wer jedoch selten asiatisch kocht, ist mit Ingwer besser bedient. Denn damit lässt sich – ebenfalls wirksam gegen Erkältungen – feiner Ingwertee machen.<br />
<strong>Kaffirlimettenblätter</strong>. Gibt es im Aisa-Laden in der Tiefkühltheke. Kostet in der Regel nicht viel und ist eine gewaltige Menge für jemanden, der kein Thai-Restaurant hat. Da ich im Winter den Kühlschrank abschalte, weil meine Speisekammer dann kalt genug ist, habe ich die Kaffirblätter, um sie zu retten, getrocknet und in eine Dose gepackt. Sie haben nichts von ihrer geschmacklichen Intensität eingebüßt!<br />
<strong>Kokosmilch</strong> in Dosen gibt es längst auch im Bioladen. Wen die Verpackung nervt, kann auf gepresste Kokoscremeriegel, die nur in Papier und Pappe verpackt sind, zurückgreifen. Die haben außerdem den unschätzbaren Vortei, dass sie beliebig dosierbar sind. Die Dosenkokosmilch muss, wenn sie erst geöffnet ist, zügig verbraucht werden, weil sie schnell schimmelt. Von den Cremeriegeln schneidet  man sich die gewünschte Menge herunter und kann den Rest lange aufheben.<br />
<strong>Fischsauce</strong> gehört eigentlich auch noch dazu. In meinem tendenziell veganen Haushalt habe ich aber keine mehr, und die Suppe schmeckt auch ohne gut. Halt nicht ganz so original.  </p>
<p><strong>Weitere Zutaten</strong>: 1 Handvoll Champignons. Wie schön, dass man im Bioladen keine abgepackten Halbpfundpakete nehmen muss, sondern sich einfach vier, fünf Schwammerl herauspicken kann.<br />
<strong>Tomaten</strong> haben jetzt wirklich nicht Saison, sollten Sie trotzdem eine oder zwei herumliegen haben &#8211; rein damit in die Suppe, sie geben zusätzlich geschmackliche Fülle.<br />
Weil ich gerade noch einen letzten Rest <strong>Stangensellerie</strong> da habe, kommt der auch mit in die Suppe, obwohl er nicht nötig wäre.<br />
Jetzt braucht es nur noch etwas <strong>helle Sojasauce</strong> oder einfach <strong>Salz</strong> zum Abschmecken und als Tüpfelchen auf dem i: <strong>Koriandergrün</strong>. </p>
<p><strong>Zubereitung</strong>:<br />
Hühnerkarkassen mit Kaffirblättern, grob zerkleinertem Zitronengras, einem daumengroßen, geschälten Stück Galgant oder Ingwer und in Ringe geschnittener Chilischote (Menge und Schärfegrad nach persönlichem Gusto) in einem Topf mit kaltem Wasser vollständig bedecken und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren, dicke Schaumstücke entfernen und ca. 1 Stunde sachte köcheln lassen.<br />
Die Hühnerstücke herausheben, soweit abkühlen lassen, dass Sie sie anfassen können, ohne sich die Finger zu verbrennen und die Fleischstückchen von den Knochen lösen. </p>
<p>Fertigstellen: In einem sauberen Topf die heiße Hühnerbrühe mit 400 ml Kokosmilch (Dose oder entsprechende Menge Presscreme) verrühren, Champignonscheibchen und Hühnerfleisch und evtl. Tomaten hinzufügen, 3 Minuten köcheln lassen. Mit Salz oder Fischsauce oder heller Sojasauce abschmecken, mit Koriandergrün bestreuen.<br />
<a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/01/TomKhaGai1.jpg" rel="lightbox[690]" title="TomKhaGai"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2012/01/TomKhaGai1.jpg" alt="" title="TomKhaGai" width="413" height="413" class="alignnone size-full wp-image-704" /></a></p>
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		<title>Alles Gute für 2012!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 20:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles was Sie zum fröhlichen Feiern brauchen, ist nette Gesellschaft und gute Musik. Na schön, ein leckeres Fläschchen kann auch nicht schaden, dazu eine feine Kleinigkeit zu essen. Hummer, Lachs und Kaviar? Braucht kein Mensch! Wie wär&#8217;s mit veganen Sushi? Sind hübsch anzusehen, schmecken köstlich – und dafür wird keinem Tier eine Flosse gekrümmt. So geht&#8217;s: Für 24 Sushi 200 g Sushi-Reis in ungesalzenem (Original) oder schwach gesalzenem (finde ich persönlich besser) Wasser in ca. 20 Minuten garköcheln. 3 EL Reisessig mit 1 Prise Zucker und etwas Salz (falls keins im Kochwasser war) verrühren und behutsam unter den Reis heben. 2 schön reife Avocados – unbedingt die mit der dunklen narbigen Schale (Sorte &#8220;Hass&#8221;) – schälen, in dünne Spalten schneiden und mit etwas Zitrone oder Limette beträufeln. Ein Schälchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2011/12/20125.jpg" rel="lightbox[671]" title="2012"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2011/12/20125.jpg" alt="" title="2012" width="531" height="143" class="alignnone size-full wp-image-685" /></a></p>
<p>Alles was Sie zum fröhlichen Feiern brauchen, ist nette Gesellschaft und gute Musik. Na schön, ein leckeres Fläschchen kann auch nicht schaden, dazu eine feine Kleinigkeit zu essen.<br />
Hummer, Lachs und Kaviar? Braucht  kein Mensch!<br />
Wie wär&#8217;s mit veganen Sushi? Sind hübsch anzusehen, schmecken köstlich – und dafür wird keinem Tier eine Flosse gekrümmt. </p>
<p><a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2011/12/Avocado-Sushi2.jpg" rel="lightbox[671]" title="Avocado-Sushi"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2011/12/Avocado-Sushi2.jpg" alt="" title="Avocado-Sushi" width="354" height="525" class="alignnone size-full wp-image-687" /></a></p>
<p>So geht&#8217;s: Für 24 Sushi <strong> 200 g Sushi-Reis</strong> in ungesalzenem (Original) oder schwach gesalzenem (finde ich persönlich besser) Wasser in ca. 20 Minuten garköcheln.<br />
<strong>3 EL Reisessig</strong> mit <strong>1 Prise Zucker</strong> und <strong>etwas Salz</strong> (falls keins im Kochwasser war) verrühren und behutsam unter den Reis heben.<br />
<strong>2 schön reife Avocados</strong> – unbedingt die mit der dunklen narbigen Schale (Sorte &#8220;Hass&#8221;) – schälen, in dünne Spalten schneiden und mit etwas <strong>Zitrone</strong> oder <strong>Limette</strong> beträufeln.<br />
Ein Schälchen Wasser mit einem Spritzer Essig bereitstellen. <strong>2 Nori-Blätter</strong> mit der Schere halbieren. 1 halbes Blatt auf die Matte legen, die glänzende Seite nach unten, und eine etwa 1/2 cm dicke Schicht Reis darauf verteilen, dabei umlaufend etwa 2 cm Rand freilassen.<br />
In die Mitte der Länge nach Avocadospalten legen.<br />
Das Ganze mit Hilfe der Matte aufrollen, dabei sachte andrücken, dass die Rolle eine gewisse Stabilität und Festigkeit bekommt.<br />
Mit einem sehr scharfen Messer in 6 Stücke schneiden.<br />
Zum Anrichten kleine Schälchen mit <strong>Sojasauce</strong>, <strong>Wasabi</strong>, dem höllenscharfen japanischen Meerrettich, und mit <strong>eingelegtem Ingwer</strong> bereitstellen.<br />
<strong>Aufwand</strong>: Wenn Sie das erste Mal Sushi zubereiten, ist tatsächlich eine gewisse Anfangs-Investition fällig. Sie brauchen speziellen Reis, Reisessig, eine Bambusmatte zum Aufrollen,  Algenblätter, Sojasauce und Wasabi zum Eintunke, dazu noch eingelegten Ingwer. Allerdings hält das alles, und Sie können davon so oft bzw. so viele Sushi herstellen, dass die einzelne Portion wirklich nicht viel kostet. Der Arbeitsaufwand hält sich sehr in Grenzen. </p>
<p><strong>Ein gutes Jahr 2012 wünscht Ihnen Ihre Rosa Wolff</strong></p>
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		<title>Süße Seelenwärmer</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 10:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geht es Ihnen auch so: je dunkler und kälter es draußen ist, desto mehr steigt der Appetit auf süße Seelentröster. Vom Schreibtisch aus kann ich zusehen, wie der Wind gerade die letzten Blätter von den Bäumen reißt. Deshalb ist jetzt ein Rezept fällig. Da ich immer noch am Vegan-Kochbuch arbeite, sollen es Kekse ohne Eier und Milchprodukte sein. Andererseits bin auch ich keine Freundin von Ersatzstoffen wie Margarine. Glücklicherweise ist mir eingefallen, dass ich in Italien mal sehr feine süße Anis-Kringel gegessen habe, die mit Olivenöl statt mit Butter gemacht waren. Klingt schräg? Wagen Sie es trotzdem! Die &#8220;ciambelline al vino e anice&#8221; schmecken nämlich wirklich köstlich. So geht&#8217;s: Backblech mit Backpapier belegen. 1/2 TL Aniskörner in 65 ml Weißwein einweichen. In einer Rührschüssel 250 g Mehl mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geht es Ihnen auch so: je dunkler und kälter es draußen ist, desto mehr steigt der Appetit auf süße Seelentröster. Vom Schreibtisch aus kann ich zusehen, wie der Wind gerade die letzten Blätter von den Bäumen reißt. Deshalb ist jetzt ein Rezept fällig. Da ich immer noch am Vegan-Kochbuch arbeite, sollen es Kekse ohne Eier und Milchprodukte sein. Andererseits bin auch ich keine Freundin von Ersatzstoffen wie Margarine. Glücklicherweise ist mir eingefallen, dass ich in Italien mal sehr feine süße Anis-Kringel gegessen habe, die mit Olivenöl statt mit Butter gemacht waren. Klingt schräg? Wagen Sie es trotzdem! Die &#8220;ciambelline al vino e anice&#8221; schmecken nämlich wirklich köstlich. </p>
<p><a href="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2011/11/ciambelline1.jpg" rel="lightbox[660]" title="ciambelline"><img src="http://www.arm-aber-bio.de/wp-content/uploads/2011/11/ciambelline1.jpg" alt="" title="ciambelline" width="425" height="282" class="aligncenter size-full wp-image-663" /></a></p>
<p>So geht&#8217;s:<br />
Backblech mit Backpapier belegen.<br />
1/2 TL Aniskörner in 65 ml Weißwein einweichen.<br />
In einer Rührschüssel 250 g Mehl mit 75 g Zucker, 1 Msp Salz und 1/2 TL Trockenhefe vermischen.<br />
Eine tiefe Mulde hineindrücken und da hinein 60 ml Öl gießen (ich habe gut zur Hälfte Sonnenblumenöl und knapp zur Hälfte bestes Olivenöl genommen).<br />
Die eingeweichten Aniskörnchen samt Wein ebenfalls dazugießen.<br />
Das Ganze mit Hilfe von Knethaken oder Zauberstab oder mit der Kraft Ihrer Hände zu einem glatten Teig verkneten.<br />
Backofen auf 180 Grad stellen.<br />
Jeweils ein etwa walnussgroßes Stück Teig nehmen, zwischen den Händen zu einer knapp 10 cm langen Wurst rollen und diese zu einem Kringel formen und aufs Blech legen &#8211; bei mir sind es übrigens 27 Stück geworden. Nein, Sie brauchen kein Mehl dafür, der ölige Teig klebt nicht und lässt sich gut verarbeiten. (Handcreme brauchen Sie anschließend auch nicht, weil die Hände dann ebenfalls gut geölt sind.)<br />
In 20-30 Minuten (abhängig davon, wie dick ihre Kringel geworden sind und wie gut Ihr Backofen heizt) goldgelb backen.<br />
Wie immer beim Backen: dabeibleiben und die Sache nicht aus den Augen verlieren!<br />
Die Plätzchen schmecken leider schon sehr gut, wenn sie noch backofenwarm sind. Essen Sie trotzdem nicht alle auf einmal. Vollständig ausgekühlt in eine Dose gepackt halten sie mindestens 1 Woche.<br />
Kosten: etwa 2,00 € für gut 400 Gramm Plätzchen </p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 11:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein Tipp für die Mutigen (ich gebe zu, dass ich persönlich mich etwas fürchte vor den flotten Kochtöpfen): Liebe Frau Wolff, gestern habe ich das Kochbuch Arm aber bio bekommen und konnte es erst aus der Hand legen, nachdem ich es durchgelesen hatte. Das wird jetzt genauso mein ständiger Begleiter, wie bereits Arm aber bio. Mein Energiespartipp ist der Schnellkochtopf. Ich habe gleich zwei, einen mit 5 l und einen mit 2 l. Die sparen nicht nur Energie sondern auch viel Zeit. Ich benutze meine fast täglich. Besonders Nahrungsmittel die viel Zeit zum Kochen brauchen, wie Suppenhuhn, Hülsenfrüchte oder Rote Bete koche ich nur im Schnellkochtopf. Aber auch Kartoffeln, Suppen, Eintöpfe und und und&#8230;. Sicher sind Schnellkochtöpfe erstmal eine teure Anschaffung, aber sie sind wirklich unverwüstlich. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein Tipp für die Mutigen (ich gebe zu, dass ich persönlich mich etwas fürchte vor den flotten Kochtöpfen):</p>
<p>Liebe Frau Wolff,<br />
gestern habe ich das Kochbuch Arm aber bio bekommen und konnte es erst aus der Hand legen, nachdem ich es durchgelesen hatte. Das wird jetzt genauso mein ständiger Begleiter, wie bereits Arm aber bio.<br />
Mein Energiespartipp ist der Schnellkochtopf. Ich habe gleich zwei, einen mit 5 l und einen mit 2 l. Die sparen nicht nur Energie sondern auch viel Zeit. Ich benutze meine fast täglich. Besonders Nahrungsmittel die viel Zeit zum Kochen brauchen, wie Suppenhuhn, Hülsenfrüchte oder Rote Bete koche ich nur im Schnellkochtopf. Aber auch Kartoffeln, Suppen, Eintöpfe und und und&#8230;.<br />
Sicher sind Schnellkochtöpfe erstmal eine teure Anschaffung, aber sie sind wirklich unverwüstlich. Ich habe meine jetzt schon über zwanzig Jahre. Außerdem , wie wär&#8217;s mit eBay?  Da gibt es Schnellkochtöpfe gebraucht in Hülle und Fülle. Und wie gesagt, auch ein gebrauchter Topf hällt noch ewig. Vielleicht mal ein neuer Gummiring, aber der kostet nicht viel.<br />
Das Händeln eines Schnellkochtopfes braucht natürlich auch ein wenig Übung, aber nach zwei-, dreimal kann das auch jeder.<br />
Viele Grüße, Bärbel S.</p>
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