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	<title>Kommentare zu: Muss denn alles Bio sein?</title>
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	<description>Mit wenig Geld gesund, ökologisch und genussvoll speisen. Ein Selbstversuch</description>
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		<title>Von: Dorothea</title>
		<link>https://www.arm-aber-bio.de/2010/04/muss-denn-alles-bio-sein/comment-page-1/#comment-71</link>
		<dc:creator>Dorothea</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 18:58:12 +0000</pubDate>
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		<description>Nach der Lektüre von &quot;Anständig essen&quot; (Karen Duve) und &quot;Die Einkaufsrevolution&quot; (Tanja Busse) war mir klar, dass ich keinesfalls so weiter leben kann, wie bisher. Ich hatte zwar immer wieder versucht, auf E-Nummern und andere &quot;Scherze&quot; zu achten, empfand aber die Einkäufe als sehr anstrengend und dem ganzen Schrott wirklich aus dem Weg zu gehen, schien mir unmöglich. 

Angeregt durch das dann dritte Buch &quot;Arm aber Bio&quot; habe ich mich dann zum ersten Mal in meinem Leben auf den Weg gemacht, einen Bioladen aufzusuchen. Ja, ich musste dafür erst einmal im Internet recherchieren, denn - hier vor Ort gibt es so etwas nicht.

Nun habe ich zwei Nachbarorten jeweils einen Bioladen gefunden. Nachdem ich nun etwa seit einem Monat dort einkaufe, muss ich sagen, dass ich Einkaufen noch nie als so entspannt empfunden habe. 

Ja, es ist teurer, und ja, ich bin ein wenig neidisch auf die Leute, die in größeren Städten mal eben in den Bioladen um die Ecke gehen können - und sogar noch mehrere vor Ort haben. Aber mit einer einigermaßen guten Organisation geht es doch ganz gut. Fährt man eben einmal pro Woche einkaufen und besorgt alles, was nötig ist. Brot backe ich eh schon seit längerer Zeit selbst, weil ich einfach wissen möchte, was da drin ist (und außerdem schmeckt es um Längen besser). 

Ab und an kommt es vor, dass mir doch noch eine Zutat fehlt, die hole ich dann in Bio-Qualität in einem der zwei Supermärkte in meiner Nähe (bis jetzt hatte ich Glück und immer bekommen, was ich brauchte), wobei der Supermarkt für mich jetzt nur noch als Notlösung herhalten darf. Eier und Fleisch möchte ich dort z. B. auf gar keinen Fall mehr kaufen. 

Kostenmäßig liege ich gar nicht über dem, was ich früher für Lebensmittel ausgegeben habe, weil ich viel gezielter einkaufe und auch den Wert mehr schätze. Wurde früher mal eine Paprika im Kühlschrank schlecht (weil sie eh nicht schmeckte), passiert das heute nicht mehr, weil sie a) teuer war und b) so lecker schmeckt, dass man sie gar nicht vergessen kann.

Langer Rede kurzer Sinn: Für mich kommt nur noch 100% Bio in Frage, ganz klar!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Lektüre von &#8220;Anständig essen&#8221; (Karen Duve) und &#8220;Die Einkaufsrevolution&#8221; (Tanja Busse) war mir klar, dass ich keinesfalls so weiter leben kann, wie bisher. Ich hatte zwar immer wieder versucht, auf E-Nummern und andere &#8220;Scherze&#8221; zu achten, empfand aber die Einkäufe als sehr anstrengend und dem ganzen Schrott wirklich aus dem Weg zu gehen, schien mir unmöglich. </p>
<p>Angeregt durch das dann dritte Buch &#8220;Arm aber Bio&#8221; habe ich mich dann zum ersten Mal in meinem Leben auf den Weg gemacht, einen Bioladen aufzusuchen. Ja, ich musste dafür erst einmal im Internet recherchieren, denn &#8211; hier vor Ort gibt es so etwas nicht.</p>
<p>Nun habe ich zwei Nachbarorten jeweils einen Bioladen gefunden. Nachdem ich nun etwa seit einem Monat dort einkaufe, muss ich sagen, dass ich Einkaufen noch nie als so entspannt empfunden habe. </p>
<p>Ja, es ist teurer, und ja, ich bin ein wenig neidisch auf die Leute, die in größeren Städten mal eben in den Bioladen um die Ecke gehen können &#8211; und sogar noch mehrere vor Ort haben. Aber mit einer einigermaßen guten Organisation geht es doch ganz gut. Fährt man eben einmal pro Woche einkaufen und besorgt alles, was nötig ist. Brot backe ich eh schon seit längerer Zeit selbst, weil ich einfach wissen möchte, was da drin ist (und außerdem schmeckt es um Längen besser). </p>
<p>Ab und an kommt es vor, dass mir doch noch eine Zutat fehlt, die hole ich dann in Bio-Qualität in einem der zwei Supermärkte in meiner Nähe (bis jetzt hatte ich Glück und immer bekommen, was ich brauchte), wobei der Supermarkt für mich jetzt nur noch als Notlösung herhalten darf. Eier und Fleisch möchte ich dort z. B. auf gar keinen Fall mehr kaufen. </p>
<p>Kostenmäßig liege ich gar nicht über dem, was ich früher für Lebensmittel ausgegeben habe, weil ich viel gezielter einkaufe und auch den Wert mehr schätze. Wurde früher mal eine Paprika im Kühlschrank schlecht (weil sie eh nicht schmeckte), passiert das heute nicht mehr, weil sie a) teuer war und b) so lecker schmeckt, dass man sie gar nicht vergessen kann.</p>
<p>Langer Rede kurzer Sinn: Für mich kommt nur noch 100% Bio in Frage, ganz klar!</p>
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		<title>Von: Nastleena</title>
		<link>https://www.arm-aber-bio.de/2010/04/muss-denn-alles-bio-sein/comment-page-1/#comment-69</link>
		<dc:creator>Nastleena</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 19:01:37 +0000</pubDate>
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		<description>Was mich ganz besonders entsetzt, ist, dass bei so vielen Lebensmitteln Aspartam als Zusatz- bzw. Zuckeraustauschstoff erlaubt ist. Mein Freund hat mir über eine Studie berichtet, aus der hervorging, dass Aspartam in höheren Mengen tödlich ist. Fragt sich, wie solche Informationen den Lebensmittelbehörden entgehen und Aspartam zugelassen wird. Denn selbst bei Kaugummis ist dieser mit drin, sodass man immer schauen muss. 
Bei Gewürzen achte ich zudem stark darauf, dass sie nicht nur bio sondern auch fair gehandelt wurden, denn dadurch, dass es ein &quot;Genussmittel&quot; ist (neben Tee, Kaffee und Schokolade), will ich es auch mit gutem Gewissen genießen, ohne daran zu denken, dass ich womöglich mit meinem Handeln ein Kind auf der anderen Seite der Welt &quot;getötet&quot; habe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich ganz besonders entsetzt, ist, dass bei so vielen Lebensmitteln Aspartam als Zusatz- bzw. Zuckeraustauschstoff erlaubt ist. Mein Freund hat mir über eine Studie berichtet, aus der hervorging, dass Aspartam in höheren Mengen tödlich ist. Fragt sich, wie solche Informationen den Lebensmittelbehörden entgehen und Aspartam zugelassen wird. Denn selbst bei Kaugummis ist dieser mit drin, sodass man immer schauen muss.<br />
Bei Gewürzen achte ich zudem stark darauf, dass sie nicht nur bio sondern auch fair gehandelt wurden, denn dadurch, dass es ein &#8220;Genussmittel&#8221; ist (neben Tee, Kaffee und Schokolade), will ich es auch mit gutem Gewissen genießen, ohne daran zu denken, dass ich womöglich mit meinem Handeln ein Kind auf der anderen Seite der Welt &#8220;getötet&#8221; habe.</p>
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		<title>Von: cocolina</title>
		<link>https://www.arm-aber-bio.de/2010/04/muss-denn-alles-bio-sein/comment-page-1/#comment-40</link>
		<dc:creator>cocolina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 07:16:34 +0000</pubDate>
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		<description>zu den prioritäten zählt für mich auch die verpackung. und dadurch wird es manchmal extraschwer. denn außer in wirklichen großstädten gibt es selten käse-, wurst- und fleischtheken, an denen ich die von mir gewünschte menge frisch abgepackt bekomme. bleibt oft nur der discounter, wo ich zwar biokäse etc bekomme, aber in der dicken plastikverpackung... auch nicht schön, von nachhaltig ganz zu schweigen.

für eine 5personenfamilie sind nichtmal die abgepackten fleischmengen geeignet, 4 bratwürste gehen nicht für 5 mäuler. schade, echt.
der nächste biometzger, wo ich &#039;loses&#039; fleisch bekäme, ist über 10km entfernt. auch nicht ökologisch, mal eben dorthinzufahren: fürs fahrrad zu bergig, öffentlich eine kleine weltreise, bleibt das auto. :-((( deshalb gibt es bei uns fleisch erst recht selten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu den prioritäten zählt für mich auch die verpackung. und dadurch wird es manchmal extraschwer. denn außer in wirklichen großstädten gibt es selten käse-, wurst- und fleischtheken, an denen ich die von mir gewünschte menge frisch abgepackt bekomme. bleibt oft nur der discounter, wo ich zwar biokäse etc bekomme, aber in der dicken plastikverpackung&#8230; auch nicht schön, von nachhaltig ganz zu schweigen.</p>
<p>für eine 5personenfamilie sind nichtmal die abgepackten fleischmengen geeignet, 4 bratwürste gehen nicht für 5 mäuler. schade, echt.<br />
der nächste biometzger, wo ich &#8216;loses&#8217; fleisch bekäme, ist über 10km entfernt. auch nicht ökologisch, mal eben dorthinzufahren: fürs fahrrad zu bergig, öffentlich eine kleine weltreise, bleibt das auto. <img src='https://www.arm-aber-bio.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> (( deshalb gibt es bei uns fleisch erst recht selten.</p>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>https://www.arm-aber-bio.de/2010/04/muss-denn-alles-bio-sein/comment-page-1/#comment-31</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 23:03:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.arm-aber-bio.de/?p=173#comment-31</guid>
		<description>Die Erstplazierung kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich finde es sehr wichtig, dass Tiere artgerecht gehalten werden und kein Genfutter oder womöglich Wachstumshormone bekommen. Sicher gibt es jenseits der industriellen Tierquälerbetriebe auch in der konventionellen Landwirtschaft Positivbeispiele für gute Tierhaltung, aber mir ist da jetzt kein besonderes Gütesiegel bekannt. Wenn ich tierische Produkte aus ökologischer Landwirtschaft kaufe bin ich auf der sicheren Seite. Auf Platz zwei kommt bei mir das Gemüse. Zum einen weil ökologische Landwirtschaft für die Umwelt besser ist und zum anderen weil ich mir dabei sicher sein kann, dass nicht irgendwelche Pestizide mit im Salat sind. Die restlichen Lebensmittel haben keine spezielle Reihenfolge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erstplazierung kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich finde es sehr wichtig, dass Tiere artgerecht gehalten werden und kein Genfutter oder womöglich Wachstumshormone bekommen. Sicher gibt es jenseits der industriellen Tierquälerbetriebe auch in der konventionellen Landwirtschaft Positivbeispiele für gute Tierhaltung, aber mir ist da jetzt kein besonderes Gütesiegel bekannt. Wenn ich tierische Produkte aus ökologischer Landwirtschaft kaufe bin ich auf der sicheren Seite. Auf Platz zwei kommt bei mir das Gemüse. Zum einen weil ökologische Landwirtschaft für die Umwelt besser ist und zum anderen weil ich mir dabei sicher sein kann, dass nicht irgendwelche Pestizide mit im Salat sind. Die restlichen Lebensmittel haben keine spezielle Reihenfolge.</p>
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