Es ist angerichtet!

Willkommen bei Arm aber Bio!
Schön, dass Sie den Weg auf diese Seite gefunden haben!
Sie finden also auch, dass Geldknappheit kein Grund sein sollte, schlecht zu essen und dass Bio das Beste für alle ist.

In loser Folge finden Sie hier Anregungen und Rezepte –
und Sie haben die Möglichkeit, selbst Kommentare und Tipps abzugeben.

Ein Wort zur Grundidee des Buchs: Nein, ich wollte damit nicht beweisen, dass man vom Hartz-IV-Satz prächtig schlemmen kann.
Ich halte den Regelsatz für zu niedrig – ich möchte mich nicht auf Dauer von 4,35 Euro am Tag ernähren müssen.
Wenn es aber doch passiert, dann möchte ich nicht schicksalsergeben jeden Anspruch fahren lassen und bloß darauf hoffen,
dass die Regierenden irgendwann die Güte haben, jedem ein menschenwürdiges Einkommen zuzubilligen.

Auch wenn es schwierig, ja fast unmöglich scheint, sich von derart wenig Geld den “Luxus” Bio zu leisten – den Versuch ist es allemal wert!

8. März – Plastic Planet

Gestern im Kino gewesen, Plastic Planet geguckt. Spannend und kurzweilig, auch wenn es alles andere als erfreulich ist, was man in dem Film erfährt. In welchem Maß Plastik überhand nimmt. Dass der Stoff keineswegs so harmlos ist, wie die Hersteller  gern behaupten. 

Aber wussten wir das nicht längst? 

“Jute statt Plastik” war mal ein – von vielen belächeltes – Motto. Und ich erinnere mich, wie vor ich-weiß-nicht-wie-vielen Jahren Zweitausendeins Bücher und Platten in Papiertüten steckte, auf denen stand “Diese Tüte ist aus Papier, damit sie nicht aus Plastik ist”. 
Bedenken gegen den bequemen Werkstoff sind also nicht neu. Aber der Einsatz von Plastik wächst und wächst und wächst. 

Zu den nicht ganz von der Hand zu weisenden Argumenten pro Plastik gehört, dass Joghurtbecher oder Wasserflaschen sehr viel leichter sind und dadurch beim Transport weniger Sprit verbrauchen. 

Wenn aber immer häufiger Fische verenden, weil sie den Plastikmüll im Meer fressen, verliert das Argument viel von seinem Charme. Abschaffen wird wohl schwierig, aber reduzieren wäre ja auch schon was. 

Wo anfangen? Gehen wir mal den Tagesablauf durch: Morgens klingelt der Wecker oder das Handy. Gibt es überhaupt Wecker ohne Plastik? 

Duschgel aus der Plastikflasche muss eigentlich nicht sein. Seife ist auch gut und nach wie vor vorbildlich verpackt, in wenig Papier oder Karton. Shampoo? Das Shampoo aus dem Bioladen, das ich seit vielen Jahren benutze, gab es anfangs in der Glasflasche, längst  wurde die aber durch Kunststoff ersetzt. 

Auch den 10er-Pack Recycling-Klopapier habe ich viele Jahre in der Papierhülle nach Hause getragen, bis vor einigen Jahren auch die Plastik-Hülle kam. 

Dann Zähneputzen: Die Holzzahnbürste ist wohl keine Alternative, auf die Elektrische (“Schall”-Zahnbürste, da wächst kein Zahnstein mehr) möchte ich nun wirklich nicht verzichten.

Frühstück lässt sich machen: Als Teetrinkerin brauche ich keine Kaffeemaschine und keinen Filter aus Kunststoff. Brot, Butter, Marmelade, Ei, Müsli – sollte alles gehen. Bei Joghurt bin ich schon wieder auf Glas umgestiegen. Bei Milch steht der Umstieg an. Mühsam, mühsam. Ich werde in den nächsten Tagen mal überlegen, wo und wie ich sinnvoll Kunststoff reduzieren kann.

Und ich lasse mir ein garantiert plastikfreies

1 Kommentar zu „Es ist angerichtet!“

  1. Elisabeth sagt:

    Liebe Rosa!

    Ich gebe meinen Plastiksackerl bevor sie im Mülleimer landen noch ein weiteren Verwendungszwecke: ich benütze sie als Mistsackerl. Es funktioniert super. Anderseits erschreckt es mich immer wieder auf’s Neue zu sehen, wie viele Sackerl man nach einen Supermarkteinkauf zusammensammeln hat.

    Liebe Grüße
    Elisabeth

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