Topinambur-Ernte in der Stadt

Das Ökologische Bildungszentrum München lud heute zum Topinambur-Ausgraben. Anders als Kartoffeln, die bei Frost erfrieren, überstehen die leicht süßlichen Knollen den Winter unbeschadet und können auch jetzt noch – bevor sie auszutreiben beginnen – aus der Erde geholt werden. Außer ein wenig Arbeit würden die länglichen Knollen, die im Bioladen für teures Geld zu haben sind, nichts kosten. Genau die richtige Aktion für das Arm-aber-Bio!-Motto.
Topinambur, erfuhr ich von Andrea Bertele, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Bildungszentrums, wächst wie der Teufel. “Man muss nur ein paar Knollen hinwerfen, dann wird man sie nicht mehr los.” Wer zum ersten Mal von der Knolle nascht, sollte es mit einer kleinen Portion probieren: Topinambur, auch als Erdbirne oder Jerusalem-Artischocke bezeichnet und mit der Sonnenblume verwandt, gilt als verdauungsfördernd.
Wieder daheim, habe ich die kleinen Schmutzfinken erst mal gründlich gewaschen, dann ein paar von ihnen geschält in möglichst dünne Scheiben geschnitten und in heißem Öl frittiert. Mit wenig Salz bestreut werden sie jetzt gleich verspeist werden.
Vorher:

Nachher:

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