Höchste Hollerzeit

Jetzt aber nichts wie raus und die Blüten gepflückt!!
Sie schmecken als erfrischende Limonade, das geht ganz einfach:
einige Blütendolden 1-2 Stunden in einem Krug Wasser ziehen lassen, den Saft von 1-2 Zitronen hinzufügen und nach Geschmack süßen. Statt Zucker können Sie auch 1 Messerspitze Stevia-Pulver nehmen, dann ist die leckere Limo praktisch kalorienfrei.
Übrigens: Aufgrund der extrem hohen Süßkraft ist Stevia unterm Strich sogar billiger als Zucker.

Eine feine Sache sind auch gebackenen Blütendolden, die hier in Bayern Hollerkücherl heißen. Traditionell werden sie in Bierteig getaucht und dann im Fett schwimmend herausgebacken. Ich habe es jetzt mal mit Tempurateig versucht – ist sehr fein geworden!
Für ca. 8 große Blüten
Für den den Teig 150 g weißes Mehl mit 1/2 TL Backpulver mischen und mit 100 ml eiskaltem Wasser zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig soll flüssig sein wie ein dünner Pfannkuchenteig.
In eine tiefe Pfanne gut 2 cm hoch Bratöl einfüllen und erhitzen. Wenn es so heiß ist, daß sich um einen eingetauchten Holzstiel herum Bläschen bilden, nacheinander die Blüten in den Teig tauchen und im Öl ausbacken. Mit etwas Zucker – kann gerne Vanillezucker sein – bestreuen.

1 Kommentar zu „Höchste Hollerzeit“

  1. paloma sagt:

    HALLO,
    Das kenn ich schon aus meiner Kindheit bin 1951geboren , damals auf dem Bauernhof hat es eine Nachbarin gemacht.
    und mir schmeckte es super, darum habe ich es bis heute nicht vergessen und mache es auch.Er ist erst mal sehr gesund, erfrischend und kann auch wenn er fertig ist im Kuehlschrank gelagert werden. um nicht zu Sekt zu vergären.
    LG
    paloma

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